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Mittwoch, 23. Februar 2011

Tork Talk: Was Sie noch nicht über Hygiene wussten

Die Welt der Hygiene ist voller überraschender Fakten. Wir liefern Ihnen Gesprächsstoff für den nächsten Hygiene-Small-Talk! Diesmal: Welches kleine Tierchen breitet sich seit etwa fünf Jahren weltweit wieder verstärkt in Hotelzimmern aus?

Die Bettwanze. Allein der Gedanke an die krabbelnden Tierchen, die vornehmlich in Matratzenritzen, Vorhangfalten oder Kissen leben, löst bei den meisten Menschen akuten Juckreiz aus. Kein Wunder, denn die birnenförmigen Sechsbeiner sondern auf der Suche nach einem Tropfen Blut beim Biss in die menschliche Haut eine Substanz ab. Sie kann neben Schlafstörungen auch starke allergische Reaktionen verursachen. Laut Experten helfen dagegen Antihistamin-Salben.

Ob ein Hotelzimmer befallen ist, das erkennen Laien an den Kotspuren: kleinen schwarzen Punkten, die sich meist auf Tapete und Bettrahmen finden. Die schlechte Nachricht: Die nur wenige Millimeter großen Wanzen sind – nachdem sie vor vierzig Jahren als so gut wie ausgerottet galten – wieder auf dem Vormarsch. Der Tourismus boomt, und die Bettwanzen reisen im Koffer ebenso mit wie in den Kartons, die per Schiff, Zug, oder Flugzeug über den Globus transportiert werden. Machten vor einem Jahr noch Meldungen über eine Wanzen-Plage in New York die Runde, so wurde Cimex lectularius inzwischen schon mehrfach in Paris gesichtet. Aus Deutschland gibt es bisher aber noch keine Schreckensmeldungen, aber auch hier würde sich die Bettwanze wohlfühlen.

In Panik muss deshalb aber niemand verfallen. Zum einen sind die Tierchen in erster Linie Störenfriede mit einem hohen Ekelfaktor – richtig gefährlich werden sie dem Menschen in der Regel nicht. Denn selbst wenn sie mit Viren infiziert sind, so kommt es beim Biss erstaunlicherweise offenbar nicht zur Übertragung. Und auch wenn es viele bei der Vorstellung von Wanzen in den Vorhängen schaudert, so ist der Befall nachgewiesenermaßen kein Indiz für mangelnde Hygiene des Hotels.

Treten Wanzen auf, so hilft nur der Kammerjäger. Bei der sehr aufwändigen und leider auch kostspieligen Prozedur werden in der Regel alle Mauerritzen mit Silikon verstopft, Möbel auseinandergeschraubt und Matratzen ausgetauscht.

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a) auf der Klobrille b) im Kühlschrank c) im Kleiderschrank 

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