Ideen muss man haben: Tork Tuchspender sorgen für hygienische Binden im Kreißsaal
Gute und durchdachte Produkte zeichnen sich dadurch aus, dass sie vielfältig einsetzbar sind. Sie werden zwar für einen bestimmten Zweck entwickelt, können aber durch kreative Kunden für ganz andere Verwendungszwecke eingesetzt werden. So zum Beispiel der Tork Performance Einzeltuchspender: Das Team im Geburtshilflichen Zentrum des Krankenhauses Salem, getragen von der Evangelischen Stadtmission Heidelberg, hat ihn clever umfunktioniert.
In dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg mit 238 Betten werden jedes Jahr 1200 Kinder geboren. Die Kreißsäle sind auf Unterwassergeburten genauso eingerichtet wie auf Hock- und klassische Liegendgeburten. Die Mütter wohnen in einem eigenen Haus, der Villa Menge mit 18 Betten, die viel von einem Hotel hat. Etwa 15 Prozent der Väter bleiben nach der Geburt in der Klinik, für sie stehen eigene Betten bereit.
Die ganze Geburtshilfe-Station macht einen freundlichen, hellen und bunten Eindruck. Nur eines hat Thea Schulze, die leitende Hebamme, immer gestört: die Binden auf den Toiletten. Für die Zeit nach dem Fruchtblasensprung, die Stunden während der Geburt wie auch für die Tage danach stellt das Krankenhaus besonders saugfähige Binden bereit, fast so groß wie ein DIN-A4-Blatt. „Diese Binden lagen in den Damentoiletten in offenen Stapeln“, sagt Thea Schulze. „Das fand ich immer schon unhygienisch. Jeder konnte sie anfassen, und oft habe ich erlebt, dass einzelne Binden auf dem Boden lagen.“
Deshalb begann die Station, nach einem Bindenspender Ausschau zu halten. „Wir haben bei Anbietern für medizinischen Bedarf und auch im Internet recherchiert, aber die Suche nach einem Spender für Binden dieser Größe verlief erfolglos“, berichtet Vera Werner, die stellvertretende leitende Hebamme. Das Gespräch mit SCA Hygiene Products in Mannheim führte schließlich Ende 2010 zur Lösung: „Wir haben Binden zur Verfügung gestellt, und Tork hat geprüft, ob sich ein Tuchspender dafür eignet.“ Die Antwort kam postwendend: Ja, das passt.
Inzwischen hängen Tork Performance Einzeltuchspender (W4 System) in den vier Damentoiletten des Geburtshilflichen Zentrums. „Die Binden sind jetzt hygienisch verwahrt und für jede Frau zugänglich“, so Vera Werner. „Schwangere und Wöchnerinnen können sich komfortabel und mit einem Griff eine Binde nehmen.“ Durch das transparente Fenster erkennt das Pflegepersonal sofort, ob der Spender nachgefüllt werden muss oder nicht. Thea Schulze fasst es mit einem Wort zusammen: „Die Lösung ist ideal.“

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